Rolex Trophy: Ein «Major» in seiner Liga
Mit 218'000 Euro Preisgeld liegt dieses Turnier deutlich über dem Durchschnitt der Challenge Tour und dazu wird diese Summe nur unter 42 Spielern verteilt! Es handelt sich nämlich um ein Einladungsturnier, das als Pro-Am - mit einem Einzelklassement für die Pros - durchgeführt wird. Dies ist auch der Grund für die im Vergleich zu den üblichen Turnieren kleine Teilnehmerzahl.
Die Tatsache, dass kein Schweizer unter den eingeladenen Spielern figuriert ist auf das Reglement zurückzuführen: wenn ein einheimischer Pro nicht unter den ersten 40 der Challenge Tour klassiert ist, kann er eine der zwei Einladungen des Sponsors erhalten, unter der Bedingung, dass er dem Top 100 der Tour angehört. Leider rangiert der Bündner Martin Rominger aktuell auf Platz 124 der Bestklassierte. Und da er den Cut bei der Finnish Challenge verpasst hat, die gerade jetzt in Finnland stattfindet, hat er keine Möglichkeit, seine Klassierung zu verbessern.
Der Wettkampf beginnt am 22. August mit der Juniors Rolex Trophy. Die Clubs aus der Genfersee Region dürfen je drei verdienstvolle Juniorinnen oder Junioren selektionieren, um diese "Allianz-Paarung" (1 Pro, 1 Junior) zu spielen. Eine ausgezeichnete Gelegenheit für die jungen Spielerinnen und Spieler mit Golfern in Kontakt zu treten, die in nächster Zukunft auf der PGA European Tour Furore machen werden! Am folgenden Tag und bis am Samstag 25. August werden Clubmitglieder und Rolex-Gäste am klassischen Pro-Am zum Einsatz kommen.
Der Franzose Benjamin Hebert hat letztes Jahr die Rolex Trophy gewonnen, an der viele Pros teilgenommen haben, die heute auf der PGA European Tour brillieren, wie zum Beispiel Matteo Manassero, Edoardo Molinari oder Michael Campbell, um nur deren drei zu nennen. Das zeigt wie hoch das Spielniveau ist. Es wäre schade, sich dieses Spektakel entgehen zu lassen, umso mehr als der Golf Club de Genève dem Publikum freien Eintritt gewährt.

