4. Play-Off entschied für Booth
Zwei Deutsche und eine Schottin spielten das grosse Finale beim Deutsche Bank Swiss Ladies’ Open. Anja Monke, Caroline Masson und Carly Booth absolvierten das Play-off Loch 18 je dreimal mit einem Birdie. „Es braucht einen Eagle“, sagte die Schottin Carly Booth und im vierten Durchgang klappte es dann endlich. Die Schottin setzte den zweiten Schlag 4 Meter an die Fahne, behielt beim Putten die Nerven und sprang vor Glück in die Luft. Sie hat diese Saison schon einen Turniersieg erreicht.
Noch nicht mal 20
Nun machte sie sich mit dem Erfolg in Losone ein zusätzliches Geburtstagsgeschenk. Am 21. Juni wird sie 20. Mitfeiern wird dabei auch ihr Caddy und Freund Tano Goya. Der Argentinier spielt selber auf der European Tour und wird sie trotz dem Grosserfolg nicht mehr auf dem Platz begleiten. „Das war das erste und letzte Mal, ich will als Sieger-Caddy aufhören“, sagt der Profigolfer, der seit vier Monaten mit der Schottin liiert ist.
Nicht mehr auf Touren kam die einzige Schweizerin: Caroline Rominger musste sich am Sonntag mit einer 75er Runde begnügen und fiel deutlich zurück. Wieder war sie vor allem mit ihrem Putting unzufrieden. „Je weniger Putts gefallen sind, desto unsicher wurde ich. Insgesamt hätte ich sicher mehr erwartet, aber ich hoffe, dass mein Spiel nun etwas konstanter wird.“
Verlängerung für Sponsorensuche
Michael Hölz, Turnierdirektor und Mann der ersten Stunde am Deutsche Bank Ladies Swiss Open, konnte in Losone recht Erfreuliches verkünden. Die Frist, in der über die Zukunft des Turniers entschieden werden muss, wird um 60 Tage - bis Mitte August - erstreckt. "Ich bin sehr froh über dieses Entgegenkommen der Tour", sagte Hölz. "Wir sind in Kontakt mit potentiellen Sponsoren. Die Verhandlungen stimmen mich zuversichtlich."
Alle Resultate finden Sie hier.
Sehen Sie das Siegerinterview auf englisch hier.

