Rominger schafft den Cut
Caroline Rominger schaffte als einzige Schweizerin den Cut. Die Tessinerin Anaïs Maggetti verpasste den Start und den Cut.
"Das wird sicher ganz knapp", sagt die 21-jährige Tessinerin Anaïs Maggetti nach ihrem zweiten Durchgang. Zum Glück habe sie bei Loch 18 noch ein Birdie realisieren können. So resultierte noch eine 73er Runde. Vor allem beim Start hatte die Neo-Proette auf ihrem Heimplatz überraschend gepatzert: Wie gestern musste sie sich an Loch 1 und 3 je ein Bogey notieren lassen. Dabei wären die Par 5 für die europäischen Spitzenspielerinnen typische Birdie-Löcher. "Ich habe jeweils meine Drive nach links verzogen und aus dem Rough lag dann einfach nicht mehr drin", ärgert sie sich über den verpatzen Start in die wichtige zweite Runde. Sie habe nicht zu viel Druck gespürt und auch nicht zu viel riskiert, erläuterte die Tessinerin. "Mein Eisenspiel hat einfach nicht wie gewünscht geklappt und die Steigerung auf den Backnine kam wohl zu spät."
Mit eins über Par verpasste sie den Cut erstmals in dieser Saison. "Das ist natürlich schade, dass es gerade hier passiert, aber so ist Golf", lässt sie sich nicht aus der Ruhe bringen.
Lüscher holt auf
Klar gesteigert hat sich Florence Lüscher. Die Bernerin war am ersten Tag mit einer 76er Runde gestartet, am Freitag blieb sie gleich sieben Schläger besser und kam so ebenfalls auf eins über Par.
Rominger souverän
So blieb Caroline Rominger nach zwei Runden die einzige Schweizer Vertreterin im Feld der Besten. Die Bündnerin war schon gestern gut unterwegs und konnte am Freitag ihre gute Position verteidigen. Sie habe doch etwas defensiver gespielt und der Wind sei nicht einfach zu berechnen gewesen, sagte sie nach der soliden zweiten Runde mi 71 Schlägen. Diesmal spielte sie vor allem auf den Frontnine sehr solide und sie freut sich über ihren guten 24. Zwischenrang. Dort befindet sie sich etwa auch Weltstar Laura Davies, welche sich am Freitag mit einer Par-Runde begnügen musste.
Die Bündnerin freut sich nun natürlich auf die zwei Finaltage bei wohl besten Voraussetzungen, schade sei sie die einzige Schweizerin. Aber nach dem eher verhaltenen Saisonstart und dem Exploit am vergangenen Weekend mit der ersten Top 10 Plazierung, scheint Rominger rechtzeitig in Form zu sein.
Resultate

